12. Juli 2018

Teamfilme, die im Club entstanden sind

An diesem Abend haben wir 3 Teamfilme gesehen, die vor Jahren entstanden sind und uns wieder begeistert haben.

 

1. Wir sind immer für Sie da! Ein Tag im Evangelischen Krankenhaus Rheda.

Von den Autoren Dr. Heinz Bjarne Heller, Gerd Schaumburg, Ursula Schulzek und Manfred Krause. Entstanden 1997, mit 34 Minuten.

Mit diesem Film haben wir einen Einblick in den Alltag eines Krankenhauses bekommen. Zu Beginn bringt ein Rettungswagen eine Patientin in die Notaufnahme des Krankenhauses. Es wurden Dienstbesprechungen, Operationen und Physiotherapien gezeigt. Wir bekamen einen Einblick eines Kaiserschnitts, eine Hüftoperation, Entfernung einer Gallenblase und weitere Operationen. Die Aufnahmen vermitteln einen Einblick in den Krankenhausalltag, bei dem die Ärzte, Schwestern und Patienten zu Worte kamen. Ein eindrucksvoller Film, bei dem auch Blut floss.

 

2. Immer wieder mittwochs. Ein Filmbeitrag, der das Bikertreffen an der Broker Mühle zeigt.
Die Autoren waren, Michael Grünwald, Dieter Strüwer, Martin Pepping und Karl-Heinz Kowalczyk. Entstanden 2005, mit 15 Minuten.

Holzbrettchen schneiden, in einer Schubkarre stapeln und Bierstände aufbauen, Dazu Verkehrsschilder aktivieren und Wege, sowie Parkplätze ausweisen. Alles bevor der erste Biker kommt und eines der Holzbrettchen unter den Ständer seiner Maschine legt. Dann kommen sie, die Motorräder aus Fern und Nah, bis zu 3.000 an jedem Mittwoch in der Sommerzeit, zur Broker Mühle, um sich zu treffen, sich auszutauschen und mit Bratwurst und Bier den Abend zu genießen. Mit Luftaufnahmen wurde die Dimension erst anschaulicher gemacht. Fragen an die Biker ergänzten das Werk, sowie die Historie der Broker Mühle, von dem Gastwirt Herr Greweling. Ein gelungener Film mit schönen Fahraufnahmen von einem Biker.

 

3. Radio aktiv, eine Leidenschaft. Wie verrückt die Sammelleidenschaft eines Menschen sein kann, zeigte dieser Film, von den Autoren, Anneliese Schwerda, Andreas Bauer, Paul Tucholski und Bruno Bauer, nach einer Idee von Frank Stobbe. Entstanden 2005, mit 20 Minuten.

Richard Kügeler sammelt aus Leidenschaft Elektroröhren. Neben der reichhaltigen Anzahl von Röhren in seinem Haus und dem Elternhaus, befinden sich sehr viele Sammelstücke unter einem Bauernhaus in dem "Radio- und Telefon-Museum im Verstärkeramt" bei Sankt Vit. Dort werden unzählige Geräte, Fernseher, Tonbandgeräte und vieles mehr gezeigt. Seine Leidenschaft gilt auch dem Modellflug und dem Akkordeonspiel. Der Film bringt uns einen Menschen näher, der mit seiner Frau in einer Leidenschaft voll aufgeht.

 

Da es mehr Teamfilme gibt, kam am Ende des Clubabends der Wunsch auf, diesen Themenabend mit anderen Filmen zu wiederholen.

Text: Bruno Bauer


21. Juni 2018
Fertige Filme aus dem Club

Zwei Gärten und ein Herrenhaus in Kent

Eine Reise durch Südengland. Welchem Hobbyfilmer ist es nicht schon passiert, dass er an einer Gruppenreise teilnimmt und von den Mitfahrern gebeten wird, die Reise filmisch zu dokumentieren! In so einem Fall ist es fast unmöglich, sich auf ein Filmprojekt so vorzubereiten, wie man es normalerweise bei einem drehbuchgebundenen Film tut oder tun sollte. Immerhin bieten die Stationen einer Reise eine gewisse Grundlage für den Ablauf der Handlung.

Weil eine exakte Vorplanung unmöglich ist entstehen Schwächen, die einfach nicht zu vermeiden sind. Zum Glück werden diese von den Zuschauern später im Allgemeinen nicht als negativ wahrgenommen. Der Film ist immer ein Erfolg, wenn die Highlights der Tour und vor allem die Teilnehmer der Reise selbst zu sehen sind.

So auch bei dem Film von Dieter und Katharina Strüwer, der uns zu drei spektakulären Orten im Süden Englands mit den unaussprechlichen Namen

Ightham Mote (Kent),

Hever Castle (Kent) und

Nyemans Garden (Sussex)

führte. Wer dort auf den Auslöser seiner Kamera drückt, kann gewiss sein, jedesmal wunderschöne Motive eingefangen zu haben. Wenn dann im fertigen Film die Musik noch zu den Bildern passt, hat man vielen Menschen die Möglichkeit gegeben, sich an die schönen Tage einer außergewöhnlichen Reise zu erinnern.

Mögen Reisefilme dieser Art auch manchem Filmexperten Unbehagen bereiten, so finden sie auf jeden Fall ihre Berechtigung an dem Widerhall, den sie bei den Mitreisenden auslösen. Was ist letzten Endes wichtiger, als andern Menschen Freude zu bereiten?


Hannelore Waldecker – eine Malerin mit Gefühl und Herz

Im weiteren Verlauf des Abends portraitierte Karl Piepenbrock eine Malerin, die ihre Bilder mit übergezogenen Handschuhen malte. Im Gegensatz zum ersten Film war bei diesem kurzen Werk jede Szene einzeln geplant. Das ließ schon die Einleitung erkennen: Es klingelte an der Tür, eine Besucherin trat ein, sie wurde durchs Haus in den Garten geführt, und schon landete man in der schnuckeligen Malerwerkstatt.

 

Ein Tag in Bad Essen
Eine Mittelstellung nahm der Film über die niedersächsische Landesgartenschau 2010 in Bad Essen ein, der von Karl Piepenbrock und Manfred Krause gefertigt wurde. Hier führte eine junge Dame durch Gärten und Stadt, während das Filmteam andererseits auch allein auf die "Pirsch" ging.

 

Der Mensch Maria und ihr Traumjob – Bürgermeisterin -
Der letzte Film des Abends, gestaltet von Karl Piepenbrock und Rudolf Albrecht, befasste sich mit dem Aufstieg der ersten Dame der Stadt Gütersloh von der ehrenamtlichen zur hauptamtlichen Bürgermeisterin. Hier waren es die vielen dienstlichen Auftritte der First Lady, die den "Takt" vorgaben.


Resümierend kann man sagen, es waren drei von vier Filmen, die eine mehr oder weniger vorgegebene Struktur aufwiesen.

Text: Hubert Micheel


7. Juni 2018
UNICA-Filme

Mit Filmen aus den Länderprogrammen der Weltfilmfestspiele haben wir Gelegenheit, filmisch über den Tellerrand zu blicken. Einige Länder stellen sich mit einem Trailer vor. So auch Großbritannien. Auffallend, dass vorwiegend Spiel- und Animationsfilme zu diesem Filmfestival eingereicht werden. Bei „No Hidden Extras“ kommt es beim Besuch einer Animierdame zu einer überraschenden Wende. Ebenso beim Bewerbungsgespräch in „The Interview“. Der Zeichentrickfilm „13:01“ zeigt uns eine Reise in zwei Minuten. In einer weiteren Animation aus Norwegen „Hobo pa Eventyr“ begibt sich ein Teddybär ins Abenteuer.
Fazit: Alle gezeigten Filme hinterlassen einen Eindruck der Perfektion, könnten auch mit professioneller Unterstützung erstellt sein.

Text: Manfred Krause


17. Mai 2018
Dokumentarfilme, wie sie Nicht-BDFA-Mitglieder machen

Dazu waren ganz unterschiedlich gemachte DOKU-Filme mal ausgewählt worden,, angefangen von den klassischen INFO-Filmen "alter Machart", z.B. über die Geschichte der Edertalsperre bis hin zu Filmproduktionen junger Filmemacher von heute. Die zu sehende Bandbreite der Filme an diesem Abend war schon enorm. Auffällig war, dass die jungen Filmemacher ihre Werke einfach einen Tacken flotter gestalten, nicht so  sehr Wert auf technische Perfektion legen wie wir es oftmals tun, dadurch aber auch durchaus ihre Filme lebendiger machen. Die Diskussionen über die gesehenen Filme machten deutlich, dass es durchaus unterschiedliche Meinungen dazu gab, jedoch auch klar wurde, dass die Machart von "gestern" durchaus einer Auffrischung bedarf und in der bisherigen Form wenig Zukunft hat. Andererseits erkannte man auch, dass z.B. die Filme des berühmten Regisseur Friedrich Murnau aus Bielefeld, die vom Expressionismus geprägt waren, stets ihre Besonderheit behalten werden, jenseits aller Zeitströmungen.

Text: Karl Piepenbrock


3. Mai 2018

Langfristige Datensicherung

 

Jürgen Dolassek referierte zu Fragen der Datensicherung, die uns alle beschäftigen. Viele Computerprogramme sind auf dem Markt. Nahezu alle Programme bieten Speichermöglichkeiten mit den unterschiedlichsten Endungen an. Als nur ein Beispiel: Word 97 -2003 kennt u.a. die Endung doc, neuere Word-Versionen docx. Derzeit noch „abwärts-kompatibel“, aber wie lange noch, das vermag keiner sagen. Ebenso rasch ist die Entwicklung bei der Filmspeicherung auf den unterschiedlichsten Medien in den unterschiedlichsten Dateiformaten. Was hilft uns ein Versprechen, das die Daten darauf für die nächsten Jahrzehnte oder noch länger sicher sein sollen, wenn es in einigen Jahren kein entsprechendes Abspielgerät mehr gibt, bzw. die Dateien von keinem System mehr erkannt werden.

 

Nach derzeitiger Kenntnis Speicherungen zu empfehlen:
Dokumente          = PDF (und bedingt auch odt (open office)
Musik                   = mp3
Fotos                   = JPG, TIFF (und bedingt PNG)
Filme                    = HDD-Festplatte

 

Auf jeden Fall sollte man nach ein paar Jahren prüfen ob Formate und Programme noch verfügbar sind und gegebenenfalls anpassen.

Und: Wichtige Daten immer doppelt an verschiedenen Orten und auf verschiedenen Medien sichern. Hier muss sich jeder sein für ihn passendes Konzept überlegen.

 

Hier noch die Links für Software:

Informationen zur langfristigen Datensicherung aus der PC-Welt.

https://www.pcwelt.de/ratgeber/Ratgeber-Datenarchivierung-So-speichern-Sie-Daten-sicher-fuer-immer-473631.html

 

Bei Festplatten gibt es Erfahrungswerte, dass die durchschnittliche Lebensdauer 7 Jahre beträgt.

Zur Selbstüberwachung von Festplattenlaufwerken gibt es Systeme, die einen möglichen Ausfall des Speichermediums vorhersagen.

 

CrystalDisk

https://crystalmark.info/en/

 

DiskFresh

http://www.puransoftware.com/DiskFresh.html

 

Eine Erläuterung der gemessenen Werte findet man hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Self-Monitoring,_Analysis_and_Reporting_Technology

 

Um eine Kopie der Daten aktuell zu halten bietet sich zum Beispiel folgende Software an:

http://www.secondcopy.com/

Ist nicht kostenlos aber sehr gut.

 

Ein ähnliches Programm gibt es auch in Deutsch und sogar kostenlos. Sehr empfehlenswert!
http://personal-backup.rathlev-home.de/

 

Infos zu Mediadaten bietet dieses Programm.

https://mediaarea.net/de/MediaInfo

Text: Manfred Krause / Jürgen Dolassek


19. April 2018

 Doku´s unterschiedlicher Art

 

In der aktuellen Viertelstunde wurden kurz die beiden bereits hinter uns liegenden Bundesfilmfestivals angesprochen. Auf die noch vor uns liegenden BFF´s wurde hingewiesen. Anschließend kamen die restlichen Präsente vom Club-Jubiläum zur Verlosung bzw. wurden versteigert.

Zum Thema des Abends kamen 5 Dokumentarfilme aus dem BDFA-Archiv zur Projektion.

 1.       Im kleinen Haus am großen See

Das kleine Haus wird von einem Töpfer bewohnt, der dort auch seine Werkstatt hat. Seine Produkte, zu denen auch Tonplastiken gehören, waren mit von ihm entwickelten Glasuren versehen, die nicht alltäglich sind. Die Rezepturen hielt er geheim. Das Haus ist auf allen Ebenen mit seinen Töpfereien ausgestattet. Über die Region und den See wurde keine Aussage gemacht.

 

2.       Sinneswandel

Eine junge Frau, die in frühen Jahren erblindet ist, erzählte von ihrer Entwicklung und ihrem heutigen Umgang mit dem Handikap. Der Autor ist mit dem Bildmaterial sehr sparsam umgegangen. Manche Szenen waren sehr lang, zeigten aber auch sehr interessante Einstellungen und gute Bildgestaltung.

 

3.       Geheimnisvolles Huli-Land

Die Doku zeigte die Ureinwohner im Hochland von Papua New Guinea bei den täglichen Arbeiten zum Unterhalt der Familie. Sitten und Gebräuche sind dokumentiert worden. Die Huli´s wurden zwar erst 1935 entdeckt, haben sich aber sehr schnell an die heutige Lebensauffassung angepasst, da sich die Frauen darüber beklagten, wir machen die Arbeit und die Männer spielen.    

 

4.       Gleich einem Sommerstäubchen

Diese Dokumentation berichtete über Wilhelmine Reichard aus Freital in Sachsen, die als erste Frau am 18. April 1811 eine Ballonfahrt machte. Sie hat insgesamt 17 Fahrten in den nächsten Jahren unternommen und dabei Strecken bis 222 km zurückgelegt oder sie war bis zu 210 Minuten in der Luft. Bei einer Fahrt erreichte sie eine Höhe von 7800 Metern, wurde Bewusstlos und stürzte ab.  Sie Überlebte den Absturz. Sie ließ sich sponsern und verdiente mit den tausenden von Zuschauern bei jedem Start eine Menge Geld.

 

5.       Konzertwerkstatt

Eine Lehrerin, die nicht ausgelastet war, beherbergt im Jahr 4 – 5 Musiker in ihrem Haus.

Dort bereiteten sie sich 14 Tage lang auf die im Ort veranstalteten Kammermusik-Konzerte vor. Der Hausherr war ein exzellenter Koch und bewirtete die Musiker über die Zeit mit sehr schmackhaften Speisen. Der Film zeigte über 33 Minuten sehr ausgiebig das Leben im Haus, zeigte die Musiker beim Üben im Haus und im Garten und lies sie ihre bisherige Entwicklung beschreiben. Gemeinsame Einstudierungen wurden gefilmt, sowie die Mahlzeiten mit den Gastgebern. Im Abspann wurde dann noch einmal die weitere Entwicklung der Musiker aufgeführt.

Text: Dieter Strüwer


5. April 2018

Autorenabend mit Hubert Micheel

 

Zu Beginn des Clubabends hielt Manfred Krause einen kleinen Rückblick auf unser 40. Clubjubiläum. Mit Dankesschreiben haben sich einige Gäste nachträglich positiv geäußert.

Außerdem gibt es eine Einladung des Paderborner Filmclubs zu einem Seminar am 17. April um 19:00 Uhr unter dem Titel "Der künstlerische Dokumentarfilm" von Claudia Richard. Einlass ist bereits um 18:30 Uhr. Anmeldung bis 12. April über Manfred Krause erforderlich.

Hubert Micheel hat zu Beginn einen Film ausgesucht, den er bislang wegen seiner Länge von 58 Minuten im Club noch nicht gezeigt hat. Er handelt von einer Pilgerreise nach Israel vor ca. 20 Jahren. „Auf Gottes Spuren" lautet der Titel und zeigt in beeindruckender Weise eine, bzw. seine Pilgergruppe auf der Fahrt in Israel. Zu sehen sind Landschaften sowie religiöse Bauwerke in historischen Orten, wie z.B. Nazaret, Jericho und Jerusalem. Dieses Werk wird belebt durch Erklärungen des Reiseleiters, von Liederbeiträgen jener Pilgergruppe, an verschiedenen Orten, die das "Heilige Land" bereist haben.

Als weiteren Film sahen wir den humorvollen Beitrag, "Vom BISS zum ISS". Dabei wird ein Stativ nicht im eigentlichen Sinn genutzt, sondern mit der Kamera waagerecht tragend bewegt, ohne zu ruckeln.

Mit dem Film "Harley - mein Leben" konnten wir ein Event auf der Landesgartenschau in Oelde erleben. Durch Kommentare der Fans belebt Hubert Micheel den Film und faszinierte den Betrachter. So lautet ein Kommentar, kauft man eine Harley, so ist man Mitglied in einer großen Familie. Diese ist geprägt von Legenden, Religion und Glaube.

Text: Bruno Bauer

 


24. März 2018

 Jubiläumsfeier - 40 Jahre Filmergemeinschaft

 
Alles begann vor genau 40 Jahren, als Filminteressierte, unter Leitung von Dr. Gert Richter, in Gütersloh einen Filmclub gründeten.

Darüber ist inzwischen viel Zeit ins Land gegangen. Grund genug, dieses  besondere Datum nun zu feiern.

In seiner Rückschau ließ Clubleiter Manfred Krause, der seit der Startphase des Clubs mit dabei ist, die Aktivitäten, aber auch die Änderungen lebendig werden. Es war schon erstaunlich zu vernehmen, was in dieser Zeit im Club so alles angepackt wurde, aber auch, was die moderne Vidoetechnik nach und nach für neue Türen öffnete. Der ratternde Super-8-Film ist längst Nostalgie. Die neue HD-Vidoetechnik ist inzwischen zur Standardausrüstung der Filmemacher geworden. Ganz andere Filmqualitäten wurden somit möglich, aber auch  in Sachen Filmgestaltung hat sich in diesen vier Jahrzehnten viel gewandelt. Längst sind z.B. die Teamfilme zum festen Bestandteil der Arbeit im Club geworden und so entstanden Filmproduktionen, die sonst nie „das Licht der Welt" erblickt hätten.

Rund 55 Besucherinnen und Besucher waren zur Jubiläumsfeier gekommen. Neben den Clubmitgliedern und ihren Familienangehörigen, waren eine ganze Reihe von Filmfreunden anderer Clubs gekommen, nebst den „Offiziellen". Selbst der BDFA-Präsident Marcus Siebler war aus Bayern zu diesem, nicht alltäglichen, Jubiläum angereist. Zu den Gästen zählte auch die ehemalige Bürgermeisterin Maria Unger und Bürgermeister Henning Schulz, der die Glückwünsche der Stadt überbrachte. „Verpackt" wurden die Aktivitätspunkte durch  vollendet vorgetragene Harfenmusik der erst 14jährigen Musikerin Charlotte Michels.

Kernpunkt der Feier war eine 50-minütige „Filmzeitreise" mit Ausschnitten aus einigen Filmen, die in den 40 Jahren des Clubbestehens entstanden. Diese Filmsequenzen machten in vielfältiger Weise deutlich, mit welchen Themen man sich in all den Jahren beschäftigte. Neben dem Filmemachen standen für die Clubmitglieder auch die Ausrichtungen von Landesfilmfestivals immer wieder auf den Jahresprogrammen, ebenso die Ausrichtung der DAFF im Jahre 1985, aber auch die Geselligkeit.

Das gelungene Jubiläum wurde eingerahmt von Ehrungen für aktives, ehrenamtliches Engagement.

Text: Karl Piepenbrock

Fotos: Martin Pepping


8. März 2018

Vorbereitung Clubjubiläum

 

1.    Aktuelle Viertelstunde

M. Krause berichtete von dem Erfolg unserer Autoren R. Albrecht und H. Pieper, die mit ihrem Film „Handgeschöpft“ auf dem Landesfilmfestival am 24. u. 25. Februar 2018 in Dortmund einen zweiten Preis erreichten und der Film wurde zum Bundesfilmfestival nach Dorfen in Bayern weiter gemeldet.

Unsere Verbandszeitschrift „Film und Video“ sucht noch Kommentatoren, die einen ausgesuchten Film mit „Pro“ und „Kontra“ bewerten.

Das Kurzfilmfestival im Bambi-Kino findet vom 16. – 21. März 2018 statt. In diesem Jahr hat der Club keine Filme gemeldet.

Die Änderungen am Filmjahr des BDFA, Frühjahr und Herbstfestivals, und die Bundesfilmfestivals im folgenden Jahr wurden bekannt gegeben.

2.       Vorbereitung Clubjubiläum

Manfred Krause hat noch einmal den Ablauf des gesamten Tages in der Waldklause vorgestellt.

Beginn ist um 11:00 Uhr mit dem Empfang der Gäste und den anschließenden Vorträgen. Nach dem Mittagessen gibt es eine musikalische Einlage, gefolgt von einem filmischen Rückblick, 40 Jahre Videofilmkreis Gütersloh e.V.

Vor dem abschließenden Kaffeetrinken hören wir noch eine weitere musikalische Einlage. Gegen 17:00 Uhr wird unser Jubiläum, hoffentlich erfolgreich, beendet werden.

Einige Aufgaben während der Feier wurden vergeben.

3.       Der Clubabend wurde durch einen Film aus dem Umlaufprogramm des BDFA abgerundet. Gezeigt wurde ein Making-of über eine professionelle Filmproduktion über das dritte Reich.

Text: Dieter Strüwer


24. / 25. Februar 2018             Landesfilmfestival Frühjahr 2018 der Region Westfalen in Dortmund

Jury: (v.l.n.r.) Andreas Klüpfel, Antoni Skorniewski, Maria Unger, Isabel Dziewiatka, Hans Kurt Linnenweber
Jury: (v.l.n.r.) Andreas Klüpfel, Antoni Skorniewski, Maria Unger, Isabel Dziewiatka, Hans Kurt Linnenweber

Der Videofilmkreis Gütersloh e.V. hatte zum Landesfilmfestival der Region Westfalen, ausgerichtet vom Filmklub Dortmund, den Film „Handgeschöpft“ gemeldet. Die Autoren Rudolf Albrecht und Hubert Pieper zeigen, wie in Handarbeit nach alter Tradition handgeschöpftes Büttenpapier und Briefumschläge hergestellt werden. Die Jury vergab für dieses wertvolle Zeitdokument einen 2. Preis. Des Weiteren hat ein Auswahlgremium entschieden, dass der Film zum Bundesfilmfestival für dokumentarische Filme gemeldet wird. Dieses Filmfestival findet vom 27. bis 29. April 2018 in Dorfen/Bayern statt.
Foto und Text: Manfred Krause


22. Februar 2018
Jahreshauptversammlung

 

Alle zwei Jahre wählen die Videofilmer ihren Vorstand. Im Spexarder Bauernhaus berichtete der 1. Vorsitzende Manfred Krause ausführlich über die Arbeit des Clubs im Jahr 2017. Er resümierte, dass insgesamt 21 Clubabende abgehalten wurden, in deren Rahmen u.a. Filmer Detmold als Gast ihre Filme präsentierten und über ihre filmische Arbeit berichteten.

Höhepunkt des Vereinsjahres war die Ausrichtung des Landesfilmfestivals für die Region Westfalen am 18. und 19. März 2017 im Spexarder Bauernhaus. 23 Filme fanden großes Interesse der Zuschauer bei der Präsentation auf Großleinwand.

 

Mit insgesamt 11 Filmen beteiligten sich die Gütersloher Videofilmer bei Wettbewerben. Alle waren auf Landes-, davon 6 Filme sogar auf Bundesebene erfolgreich. Der Film „Himmlisches Leuchten“ vom Team Krüger bekam zusätzlich den Sonderpreis für den besten Film des Festivals sowie bei einem weiteren Festival den Sonderpreis für die beste Bildgestaltung. Der Film „Schafe zählen“ von Cedric Dolassek erreichte über die Deutschen Filmfestspiele hinaus die Teilnahme bei der UNICA, den Weltfilmfestspielen des nichtkommerziellen Films.

Im Oktober präsentierten die Filmer eine Auswahl ihrer Werke bei einer Filmmatinee im BAMBI-Kino. Neue Kurzfilme, vorwiegend aus dem Kreis Gütersloh, kamen zur Aufführung.

 

Im Verlauf der Jahreshauptversammlung legten Schatzmeister und Kassenprüfer ihre Rechenschaftsberichte vor. Danach wurde die fällige Vorstandswahl vorgenommen. Manfred Krause wurde unter großem Beifall erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt, ebenso Martin Pepping als 2. Vorsitzender, technischer Leiter bleibt Michael Grünwald, wiedergewählt wurde Dieter Strüwer als Schatzmeister. Vom geschäftsführen Vorstand wurden Karl Piepenbrock, Bruno Bauer und Jürgen Dolassek in den Beirat berufen.
Text: Manfred Krause


1. Februar 2018

Minutenfilme

 

Es bedarf schon zahlreicher Minutenfilme, um damit einen Clubabend zu gestalten. Was lag da näher, als das Programm der Minutenfilme der UNICA 2017 dafür zu nutzen. 27 Einminüter unterschiedlichster Art und unterschiedlichster Herkunft wurden bestaunt. Des Weiteren kamen noch Minutenfilme aus den letzten Umlaufprogrammen und der letzten Goldenen Diana aus Österreich auf die Leinwand. Fazit: Auch kurze Filme brauchen eine gute Geschichte. Diese gilt es detailgenau zu planen und umzusetzen, damit am Ende eine überraschende Pointe den Schlusspunkt setzt.
Text: Manfred Krause

 


25. Januar 2018

Filme fürs Landesfilmfestival

 

In der aktuellen 1/4-Stunde zu Beginn des Clubabends berichtete Manfred Krause über die Jahreshauptversammlung 2018 des BDFA Nordrhein-Westfalen e.V. in Dortmund. Der 1. Vorsitzende und der Schatzmeister standen zur Wahl, da beide ihr Amt niederlegten. Die Region Köln hat die Auflösung beantragt und eine Zusammenlegung mit der Region Düsseldorf vorgeschlagen. Eine abschließende Festlegung konnte noch nicht getroffen werden, da noch nach einem Ausgleich im Mitgliederbestand zwischen der evtl. neuen Region und der Region Westfalen gesucht wird.

Als Jahresthema wurde nochmals über den Vorschlag, Gütersloher Stadtteilfilme in Teams zu produzieren diskutiert. Für Isselhorst haben sich dazu Rolf Obbelode und Karl Piepenbrock bereit erklärt. Rudolf Albrecht und Manfred Krause für Avenwedde. Weitere Teams werden noch gesucht.

Weiter wurde über das Angebot der Landesanstalt für Medien diskutiert, die kostenlose Schulungen vor Ort anbietet. Der Veranstalter muss nur für den Schulungsraum und das Catering sorgen, da dies eine Tagesveranstaltung ist, für die mindestens 8 Personen und maximal 12 bis 14 Teilnehmer gemeldet werden müssen.

Thema des Abends war, Filme für das Landesfilmfestival.

Von Rudolf Albrecht wurde nur ein Film gemeldet, den er zusammen mit Hubert Pieper produziert hat. Mit dem Titel „Handgeschöpft“ wurde die Produktion von Büttenbriefpapier und –umschlägen gezeigt. Der Film wird zum Landesfilmfestival nach Dortmund gemeldet.

 

Eine kleine Übung schloss den Abend ab, indem eine Jury aus den Mitgliedern Edith Lindloff, Cedric Dolassek und Rolf Obbelode gebildet wurde, die drei gezeigte Filme aus dem Umlaufprogramm des BDFA besprechen und bewerten mussten.

Text: Dieter Strüwer

 


11. Januar 2018

Blick ins neue Jahr


Unser erster Clubabend im Jahr 2018 behandelt das Thema, "Blick ins neue Jahr".

Moderiert wurden folgende Punkte von unserem 1. Vorsitzenden Manfred Krause.

 

Die Senftenberger starten eine Aktion, Rettet den Minutenfilm. Es werden leider immer weniger Beiträge eingereicht.

Landesfilmfestival in Dortmund. Man hofft auf eine rege Beteiligung. Für die Jury hat man unter anderem Maria Unger gewinnen können.
Eine Anfrage der Parkinsongruppe über Güterslohfilme, halten wir wegen der Musikrechte für problematisch.

Die Anfrage einer Musikgruppe mit einer Sängerin und drei Musikern über einen Werbefilm wurde unterschiedlich gesehen. Eine kleine Delegation wird Kontakt mit der Gruppe aufnehmen.

Das Jahresprogramm vom Videoclub für das erste Halbjahr liegt vor und sieht Einschränkungen in den aufwendigen Vorbereitungen für Clubabende.

Ende Oktober könnte eine weitere Matinee im Bambi-Kino starten. Einen Beitrag gibt es bereits mit dem Titel "Mensch Maria". Als Ergänzung könnte ein Video über Stadtteile von Gütersloh beitragen. Denkanstöße dazu werden an den nächsten Clubabenden besprochen

Das Sommerfest auf dem Prüfstand. Nach vielen Jahren gönnen wir Katharina und Dieter Strüwer den Rückzug. Mit Dank blicken wir auf die tolle Organisation der vielen Jahre zurück und sagen: "Danke euch beiden". Doch wie soll es weitergehen. Von Michael Grünwald wurde ein Treffen in einem Ausflugslokal vorgeschlagen.

Die Sorge über das nächste Landesfilmfestival in Gütersloh sehen wir noch gelassen entgegen. Filmbeiträge werden weniger und eine Ausrichtergemeinschaft der Vereine könnte eine Alternative sein. Veranstaltungen an einem Tag bedeuten, geringere Einnahmen bei fast gleichem Aufwand.

Der Hinweis zur Jahreshauptversammlung am 22. Februar mit Neuwahlen, wurde von Manfred Krause untermauert.

Unser 40-jähriges Bestehen steht an. Am 24. März 2018 werden wir gebührend das Jubiläum feiern. Einladungen sind verteilt.

Mit dem Blick ins neue Jahr hat unser jüngstes Mitglied Cedric Dolassek einen Vorschlag unterbreitet, in unserem Internetauftritt ein kurzes Video über unser Clubleben zu platzieren. Über die Frage, wie, wurde eifrig diskutiert. Wir hoffen auf ein gutes Storybord von Cedric.

Ein weiter Vorschlag, bezüglich dem Clubprogramm, wurde von Jürgen Dolassek eingebracht, der sich gern praktische Vorführungen mit Schnittprogrammen vorstellt, Dagegen gehalten wurden Themen, wie Text, Sprache und Nachvertonung.

Nach den Programmpunkten sahen wir ein Video für den kommenden Clubwettbewerb von Rudolf Albrecht und Hubert Pieper mit dem Thema "Handgeschöpft". Ein Video über die Herstellung von handgeschöpftem Büttenpapier. Ob die Anregungen vom Publikum wirken, werden wir sehen.

Ein weiterer Videobeitrag von Bruno Bauer ließ uns die Erstehung von drei Gemälden auf Glas erleben. Der Film zeigt einen spanischen Künstler, der je Bild nur eine Minute benötigt.

Der Abend wurde erst nach 22 Uhr geschlossen, ein Zeichen von hohem Interesse.

Text: Bruno Bauer