12. Oktober 2017

 

Umlaufprogramm des BDFA

 

Bevor das eigentliche Thema des Clubabends aufgerufen wurde, nämlich "BDFA-Umlaufprogramm 2017", berichtete Clubleiter Manfred Krause über den Dortmunder Filmtag, der am letzten Wochenende stattfand.

 

Aus dem aktuellen BDFA-Umlaufprogramm schauten wir uns folgende Filme an:

 

 - East Side

 - Norwegen – geht das noch?

 - Träume in Rosa

 - München Hauptbahnhof

 - Hauptsache Netz

 

Über die Filme ergaben sich lebhafte Diskussionen. Insbesondere der Spielfilm "München Hbf" erntete heftige Kritik, nicht nur wegen seiner katastrophalen Vertonungsfehler, sondern auch, weil elementarste Grundelemente der "Spielfilmkunst" nicht beachtet waren.

Die Auszeichnung "Gold" auf dem Bundesfestival für diesen Film konnte niemand der anwesenden Clubmitglieder nachvollziehen. Die Frage blieb, wie "daneben" muss inzwischen ein Film gemacht sein, um dafür Auszeichnungen einzufahren?

 

Text: Karl Piepenbrock

 


28. September 2017

 

Bericht vom Clubabend

 

In der aktuellen 1/4-Stunde berichtete Manfred Krause über den Besuch beim Lippischen Amateur- Film- und Video-Club e.V. Detmold. Er hat auch auf anstehende Veranstaltungen hingewiesen, wie:

32. Dortmunder Filmtag, Samstag, 07. Okt. 2017 und Matinee des VFK, Sonntag, 15. Okt. 2017 um 11:00 Uhr im
Bambi-Kino Gütersloh

 

Thema des Abends, Filme für das Landesfilmfestival am 04. u. 05. Nov. 2017 in Soest

Folgende Filme wurden gezeigt:

1. Verwunschene Hütte von Hubert Pieper, Rudolf Albrecht und Hubert Micheel

2. Skizzen aus dem Kreis Gütersloh von mehreren Mitgliedern des VFK

3. Das vergessene Lager von Holger Becker (Einzelmitglied des BDFA)

4. Hofstelle Krull von Rolf Obbelode

 

Der Vorstand hat entschieden, dass alle 4 Filme zum Landesfilmfestival gemeldet werden. Beim 2. Film muss noch die bei der Projektion nicht synchrone Wiedergabe des Ton´s beseitigt werden. Beim 4. Film wurde dem Autor die Kürzung einiger Szenen empfohlen.

Im dritten Teil dieses Clubabends wurde das Drehbuch von unserem jüngsten Mitglied, Cedric Dolassek besprochen, das er vorab allen Clubmitgliedern per E-Mail zugeschickt hatte.

Dieser komplett computeranimierte Film brachte eine rege Diskussion, da die Clubmitglieder sich doch erst an die Machart heran tasten mussten. Cedric konnte bereits erste Szenen zeigen, die dann mehr Verständnis für die Realisierung des Themas brachten. Widersprüche im Drehbuch wurden aufgezeigt und konnten bereinigt werden. Dieser Film wird den Club noch längere Zeit beschäftigen und bringt über das neue Filmgenre wieder stärkere Aktivität in den Club.

 

Text: Dieter Strüwer

 


 

14. September 2017

 

„Filmanalyse“

 

Der Abend begann mit einer Schweigeminute im Gedenken an unser vor kurzem verstorbenes Ehrenmitglied Dr. Gert Richter. Dann gab es noch die Ehrung zweier Clubmitglieder zu ihrer 30-jährigen Mitgliedschaft im Videofilmkreis Gütersloh: Paul Tucholski und Gerd Schaumburg. Letzterer konnte leider nicht persönlich anwesend sein. Wir gratulieren von Herzen.

 

Nun konnten wir uns dem Thema des Abends zuwenden: „Filmanalyse“

 

Dazu wurde zunächst der Film „Bankgeheimnis“ projiziert und verbal in seine Einzelteile zerlegt. Erst bei dieser Besprechung wurden einigen Mitgliedern die leicht zu übersehenden Facetten dieses Einminüters deutlich. Einzelheiten dazu können in „film&video“ (Ausgabe 1/2017) nachgelesen werden.

 

Deutlich länger beschäftigen wir uns danach mit dem Film „123,5 Lünen-Lippeweiden“ von Uwe Koslowski. Die Dramaturgie dieses Filmes wurde auch wieder durch schrittweises Wiederholen der Filmsequenzen Stück für Stück vorgenommen. Dabei wurden verschiedene Aspekte der Filmgestaltung erkannt und besprochen:

 

- den Ton schon etwas vor dem Bild beginnen lassen,

- ein junges Mädchen und einen älteren Herrn in Interviews gegenüber stellen,

- mit Kommentar das ergänzen, was in Bildern nicht zu sehen ist

- viele auch ungewöhnliche Kameraperspektiven einsetzen

- Flugaufnahmen so mit passender Musik unterlegen, dass es einfach eine runde Sache wird…

 

Es ist schon ein sehr gut gemachter Film über den Segelflieger-Flugplatz Lünen-Lippeweiden und seine Mitglieder, dass es richtig Spaß gebracht hat, diesen Film genau zu analysieren.

 

Text: Michael Grünwald

 


Abschied von Dr. Gert Richter

 

Der  „Videofilmkreis Gütersloh e.V.“ hat einen großen Verlust zu beklagen. Am 27. August 2017  verstarb – völlig unerwartet unser allseits geschätztes und beliebtes Ehrenmitglied Dr. Gert Richter, wenige Tage nach seinem 88. Geburtstag.
Noch vor kurzem habe ich mit ihm telefoniert. Er war nach wie vor an aktuellen Themen, insbesondere den BDFA betreffend, hochinteressiert. Ausführlich sprachen wir über die gerade beendete UNICA in Dortmund, die unterschiedlichen Länderprogramme und die tolle Atmosphäre auf Zeche Zollern.
Gert Richter war es, der 1978 mit einer kleinen Gruppe begeisterter Schmalfilmerinnen und Schmalfilmer den Amateurfilmkreis Gütersloh gründete. Mehr als 10 Jahre Erfahrung in Sachen Schmalfilm hatte Gert Richter zuvor im Bielefelder Schmalfilmklub gesammelt. So lag es nahe, dass er zum Clubleiter gewählt wurde. Ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war 1985 die Ausrichtung der 43. Deutschen Amateur-Filmfestspiele (DAFF) in der Gütersloher Stadthalle. Unvergessen im Rahmenprogramm das erste und bisher einzige DAFF-Kabarett. Ein Kabarett von und mit Gert Richter. Für die Ausrichtung dieser DAFF erhielt Gert Richter die goldene Ehrennadel des BDFA.
Der Gründer Dr. Gert Richter hatte eine große Vorliebe für den Spielfilm. Diese verdankte er sicherlich seinem Beruf. Er war nach seinem Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft u.a. als Dramaturg an verschiedenen deutschen Bühnen tätig. Mit seinen Filmen „Kassandra“, “Der Besuch“, „Das Verhör“, „Die Geisel“, „Korrekturen“, um nur einige zu nennen, war Dr. Gert Richter sehr erfolgreich. Auf der UNICA, dem höchsten internationalen Wettbewerb des nichtkommerziellen Films, die 1979 in Turku in Finnland stattfand, erhielt der Film „Kassandra“ sogar eine Silbermedaille. 1983 gab es dann für „Korrekturen“ eine Bonzemedaille, auf der UNICA in Frankreich.
Im Bund Deutscher Film-Autoren (BDFA) war unser Gert sehr engagiert. 1994 wurde er Vizepräsident des BDFA und übernahm damit die Aufgabe für Presse und Öffentlichkeitsarbeit bis 2006. Bereits 1989 wurde ihm die Aufgabe als Chefredakteur der Zeitschrift „Film & Video“ übertragen. Viele Berichte, Broschüren, die der BDFA im Laufe der Jahre herausgegeben hat, stammen aus seiner Feder. Nach zwanzig erfolgreichen Jahren gab Gert 2009, kurz nach seinem 80. Geburtstag, die Redaktionsleitung in jüngere Hände – an Tobias Kessler.
Im Oktober 2009, im Rahmen des Dortmunder Filmtages, wurde Gert Richter zum Ehrenmitglied des BDFA ernannt. Und nicht nur dass: Eine Sonderausgabe von „Film & Video“, speziell für Dr. Gert Richter, überreichte ihm der BDFA-Vorstand.
Den BDFA-Ehrenfilmpreis, die höchste Auszeichnung, die der BDFA vergeben kann, erhielt Gert Richter 2007. Klaus Werner Voß, der damalige BDFA-Präsident, brachte den Ehrenfilmpreis samt Glückwünsche persönlich nach Gütersloh, da Gert Richter bei der Verleihung im Rahmen der DAFF in Rostock nicht anwesend sein konnte.
Auf allen Ebenen war Gert Richter auch als gefragter Juror und Juryleiter tätig. Seine Sensibilität und Sachkunde für den Film war für viele Filmschaffende hilf- und lehrreich.
Der gute Ruf des Gütersloher Clubs ist nicht zuletzt auch seinem von hoher Qualität geprägten Filmschaffen zu danken. Wir alle haben ihn sehr geliebt und sind unendlich traurig. Es fällt schwer, zu glauben, dass er nie wieder in unserem Kreis erscheinen wird.

 

Manfred Krause
1. Vorsitzender
Videofilmkreis Gütersloh e.V.

 

Neue Westfälische

Westfalen Blatt

Die Glocke



31. August 2017

 

Clubabend mit Juryübung

 

Die Sommerpause ist beendet und so lag es nahe, gleich mit einer Juryübung in die neue Saison zu starten. Unter der Leitung von Bruno Bauer diskutierten Michael Grünwald, Rolf Obbelode und Karl Piepenbrock ausgiebig über 3 Filme unterschiedlichster Art. Nach der Preisfindung wurden die Ergebnisse mit den erzielten Preisen der Filme bei Wettbewerben verglichen. Das Ergebnis war völlig übereinstimmend. Anschließend war für alle Mitglieder die Diskussion freigegeben.

 

Text: Manfred Krause

 


UNICA 2017

 

Gütersloher Filmer zu Gast beim World Movie Contest in Dortmund

 

Die Weltfilmfestspiele der nicht-kommerziellen Filme fanden vom 5. bis 12. August 2017 auf der Zeche Zollern in Dortmund statt. Jedes der 30 Mitgliedsländer hatte Gelegenheit, 60 Minuten Filmprogramm zu zeigen. Das deutsche Filmprogramm, bestehend aus 7 bei den deutschen Filmfestspielen in Radolfzell am Bodensee ausgewählten Filmen, eröffnete die Filmschau.
Darunter auch der Film „Schafe zählen“ von Cedric Dolassek vom Videofilmkreis Gütersloh. In der fast 40jährigen Vereinsgeschichte des Videofilmkreises Gütersloh ist es zum dritten Mal gelungen, das ein Film unseres Clubs die höchste Stufe der Wettbewerbe erreicht hat.

 

Cedric, herzlichen Glückwunsch!!!

Foto/Text: Manfred Krause

 


15. Juli 2017
Sommerfest

 

Bei leicht wechselhaftem Wetter feierten die Filmer ihr Sommerfest auf der Deele des Spexarder Bauernhauses. Die Mitglieder mit ihren Familienangehörigen wurden am Nachmittag mit feinstem selbst gebackenem Kuchen und am frühen Abend mit Leckereien aus der großen Pfanne verwöhnt. Dafür hatten Katharina und Dieter Strüwer gesorgt, obwohl sie tags zuvor ihre Goldene Hochzeit feierten.
Alle sechs Filme, die in dieser Saison bei Bundesfilmfestivals teilgenommen haben, kamen auf der Deele des Bauernhauses zur Aufführung. Der Film „Schafe zählen" von Cedric Dolassek fand auch bei den Deutschen Filmfestspielen in Radolfzell am Bodensee große Beachtung und nimmt bei den Weltfilmfestspielen (UNICA, World Movie Contest) im August 2017 in Dortmund teil. Eine besondere Ehre, die nur sechs weiteren Filmen zu Teil wurde. Des Weiteren ist „Schafe zählen“ zum Dortmunder Filmtag am 7. Oktober eingeladen.

 

Text: Manfred Krause

Der Videofilmkreis gratuliert Katharina und Dieter Strüwer zur Goldenen Hochzeit

Foto: Karl Piepenbrock


06.07.2017

Autorenabend Karl Piepenbrock

Karl Piepenbrock erläuterte an seinem Autorenabend warum er nach der Jahrtausendwende keine Kameraarbeit mehr geleistet hat. Ihm wurde klar, dass die Zeit der Einzelkämpfer vorbei war und Erfolge nur noch in der Teamarbeit erzielt werden konnte. Daher hat er keine Investitionen mehr in die Digitaltechnik vorgenommen. Mehrere Drehbücher wurden von ihm geschrieben, sein Hobby, und als Regisseur, unter Mitarbeit von Clubmitgliedern, realisiert.
Die dann gezeigten Filme, als Einzelkämpfer, aus den Jahren 1998 bis 2002 kamen bei den Anwesenden sehr gut an.

1. Besuch einer Marionetten-Werkstatt
Als Sammler von Marionettenpuppen gab er eine bestimmte Person bei der Bielefelder Künstlerin in Auftrag. Die Herstellung der Marionette hat er über den gesamten Prozess gefilmt, kommentiert und in gekonnten Bildern dokumentiert. Die abgebildete Malerin durfte dann in der Werkstatt als erste ihr Konterfei bewundern.

2. Worpswede und das Teufelsmoor
Die im Dorf Worpswede 1889 gegründete Künstlerkolonie zeigt uns hier der Autor. Der Versuch mit zwei verschiedenen Kommentatoren brachte außerdem zusätzliches Leben in den Film. Aus den hier gelebten bzw. lebenden ca. 80 Künstlern stellte er uns einige, mit ihren Produkten, den von ihnen geschaffenen Künstlerhäusern, Galerien und Kultureinrichtungen vor.

3. Zurück ins Mittelalter
Bei einem Clubausflug nach Lüneburg wurde man von dem dort stattfindenden Mittelaltermarkt überrascht. Kamera und Stativ dabei, aber keine Ahnung was einen erwartet. Das zufällige Zusammentreffen mit einer Filmerin, die dort ihre Prüfungsarbeit produzierte nahm Karl Piepenbrock mit ins Bild und gleichzeitig als roten Faden für seinen Film. Berufe aus der Vorzeit mit den damaligen Fertigungsmethoden und Verkäufer und ihre Art, wie sie die Produkte an den Mann brachten, wurden gezeigt. Und immer wieder die Filmerin mit ihrer Darstellerin.

4. Wir sind unterwegs zu Gott
Hier hat es unser Karl geschafft in einem Nonnenkloster diesen Film zu drehen und hat dabei sogar bei den Nonnen übernachtet. Die 23 Nonnen haben sich allein dem Gebet verschrieben. Die Abläufe im Kloster wurden gezeigt. Manche Nonnen haben die reale Welt seit über 30 Jahren nicht mehr gesehen. Eine Nonne hält die Verbindung zur Außenwelt und versorgt die Klosterinsassen mit allem Notwendigen. Auch diese hat Karl auf ihren Touren begleitet. Ein etwas anderer und gelungener Film.

Der fünfte und letzte Film war sein erster Film als Regisseur. Hier war er auf die Bereitschaft der Clubmitglieder angewiesen um sein erstes Drehbuch realisieren zu können, was ihm, wie ich glaube, auch gelungen ist.
Das Inhaberpaar eines Sanitär- und Installationsbetriebes kämpft an einem Sonntag gegen alle gesetzlichen Vorschriften, den steuerlichen Terminvorgaben, der Zahlungsunwilligkeit seiner Kunden, der Schwarzarbeit seiner Mitarbeiter und der nicht vorhandenen Qualifikation einer Bewerberin für die kaufmännische Ausbildung.
Das war der letzte Clubabend vor dem Sommerfest und den anschließenden Sommerferien.

Text: Dieter Strüwer


22.06.2017

Filme für den "Hausgebrauch"

So lautete der Arbeitstitel für den Clubabend am 22. Juni.
Es war ein Abend, wo nach langer Zeit mal wieder, Filme aus dem familiären - privaten Bereich im Focus standen.
Dieter Strüwer, Rudi Albrecht und Manfred Krause hatten dazu einige Filme aus den "privaten Filmschatullen " hervorgeholt und stellten diese Filmwerke nun vor. Es waren allesamt Filme, die nicht für Wettbewerbszwecke konzipiert wurden, sondern eher Familienleben und Familienfeiern zeigten.
In der anschließenden Diskussion wurde aber  klar, dass auch solche "Privatproduktionen" für die Filmer einen nicht geringen Stellenwert haben, auch wenn Außenstehende kaum in einen solchen Film "hineinkommen", weil ihnen die Handlungen, die Hintergründe und in der Regel auch die Namen der Akteure fremd bleiben.
Anders mal gefragt, was wäre unser Filmschaffen, wenn wir all diese privaten Ereignisse, angefangen von der Entwicklung der Kinder, über Familienfeiern, bis hin zu den Urlaubsreisen nicht dokumentiert hätten?
Unsere Lebenserinnerungen dürften wohl um einiges -bildlich- ärmer ausfallen.

Text: Karl Piepenbrock


01.06.2017

Von der Idee zum Film – Karl Piepenbrock

Die Entstehungsgeschichte seines Filmes „Lady in Red“ erläuterte Karl Piepenbrock an diesem Klubabend. Das Musikstück aus dem Jahre 1986 hatte sich bei ihm wie ein Ohrwurm festgesetzt. Es entstand die Idee, dieses Lied filmisch umzusetzen. Aber die Frage, wer könnte die Rolle der „Lady in Red“ nach seiner Vorstellung angemessen darstellen, blieb viele Jahre offen.

 

Bei einem Geschäftstermin kam er mit der Gesprächspartnerin so nebenbei auf das Thema Tanzen zu sprechen und er erhielt eine Einladung, der Tanzgruppe beim Training zuzuschauen. Obwohl nicht unbedingt „sein Ding“, ging er hin. Das Thema „Lady in Red“ war schon fast vergessen. Doch bei der Tanzshow kam die Idee plötzlich wieder in ihm hoch. Im Team der Tänzerinnen und Tänzer entdeckte er eine Tänzerin, bei der er sich vorstellen könnte, dass sie diese Rolle spielen könnte. Karl stellte seine Idee dieser Balletttänzerin spontan vor und sie erklärte sich ebenso spontan bereit, bei der Umsetzung des Filmthemas mitzuwirken.

 

Nun konnte die Planung beginnen. Es galt, die passenden Drehorte zu finden, die passenden Requisiten, schließlich muss bei der Darstellerin auch die Kleidung von Kopf bis Fuß stimmen, usw., usw. Ihre Kontakte zu Modemachern und einer Modistin, die eigens für diesen Film den Hut anfertigte, waren sehr hilfreich. Als Drehort wurde der Kurpark von Bad Pyrmont ausgewählt. Viele Überlegungen wurden angestellt. Insbesondere der Filmaufbau, die einzelnen Anschlussszenen, Szenenübergänge, etc.

 

Am Drehtag passte alles. Sonnenschein, blühende Azaleen im Kurpark, der Hut und das neue Kostüm waren rechtzeitig fertig geworden, gute Stimmung, aber dann kamen doch noch Herausforderungen: Lady und Kamera wirkten wie ein Magnet auf die flanierenden Gäste im Kurpark. Menschen rannten durchs Bild, stellten Fragen usw., so dass die Dreharbeiten mehrfach unterbrochen werden mussten. Die Szenen „Tanz mit dem Traumpartner der Lady“ wurden wie geplant, später im Tanzstudio gedreht.

 

„Lady in Red“ hatte im Sommer 1998 Premiere.

 

Fazit: Recherche und Planung, möglichst bis ins kleinste Detail, erleichtert die Arbeit von Filmschnitt, Vertonung bis zum fertigen Film. Aber auch Überraschungen können vorkommen, die dann spontan zu meistern sind.

 

DANKE Karl Piepenbrock!!!

 

 

Text: Manfred Krause


18.05.2017

Erfahrungen mit der "Drohnen-Filmerei"

 

Nach dem wir im letzten Herbst an einem Klubabend von einem Fachmann die praktischen Möglichkeiten gezeigt bekamen, wie Filmaufnahmen mit einer Drohne unsere Sichtweise verändern, bzw. ergänzen kann, waren alle Teilnehmer begeistert. Drei Mitglieder sind inzwischen stolzer Besitzer solch einer Drohne. Sie berichteten über ihre ersten Erfahrungen mit dem Flugobjekt.
Bilder rund um den Isselhorster Kirchhahn, den Abbruch einer alten Hofstelle, aber auch unbrauchbare Bilder, die mit einem (unbemerkt) gebrochenen Rotor entstanden sind, wurden uns gezeigt. Ebenso sahen wir das BAMBI-Kino von oben, einen großen Naturgarten, den Schlangenbach und Eindrücke vom Hausbau. Im Rahmen des Kleesamenmarktes in Harsewinkel konnten wir ein Höhenfeuerwerk auf „Augenhöhe“ miterleben. Auch bei Kälte und Schnee sind beeindruckende Flugaufnahmen möglich. Nahe über dem Wasser der Ems, dem Flusslauf folgend, begeisterten uns zusätzlich die sich im Wasser spiegelnden Wolken zu der besonderen Perspektive.
Fazit: Es lohnt sich, „konventionelle Filmaufnahmen“ mit den Augen einer Drohne zu ergänzen, nur angemessen und maßvoll sollte es sein.

Text: Manfred Krause


04.05.2017

 

Vertonungsvarianten

 

 Diesen Themenabend hat Manfred Krause sehr anschaulich gestaltet und uns gezeigt, wie wichtig die richtige Auswahl der Vertonung ist. An 3 Filmthemen erleben wir unterschiedliche Vertonungsvarianten, und die Wirkung vom Zusammenspiel von O-Ton, Musik und Kommentar.
Für die jeweiligen Kommentare sorgte Karl Piepenbrock in den Filmbeispielen.

 

1. Thema, Trödelbasar der Gütersloher Tafel 2016
2. Thema, Gütersloher Frühling 2016
3. Thema, Abriss Foto Ramhorst

 

Zu jedem Thema hat Manfred Krause 3 bis 4 unterschiedliche Varianten erstellt. Szenenauswahl, Länge und Reihenfolge sind in allen Varianten gleichbleibend geblieben.
Die erste Variante besteht nur mit O-Ton. Die Szenen wirken in allen drei Themen unvollständig.
In der zweiten Variante wird Musik dem O-Ton beigefügt. Je nach Musikauswahl belebt die Untermahlung die Bilder, wobei man die Wirkung beachten muss, ob es eine temperamentvolle, oder ruhige Ergänzung sein soll. Bekannte Musik weckt schnell Erinnerungen und lenkt den Zuschauer ab. Somit ist die Musikauswahl ein sehr entscheidendes Instrument.
In der 3. Variante wird allem ein Kommentar zugefügt. Bei allen drei Themen kommt dieser Mix am besten beim Zuschauer an. Der Kommentar soll an das Thema heranführen, den Zuschauer neugierig machen und gut informieren. Eine gute Recherche ist aufwendig und verbessert den Film deutlich. Dabei ist entscheidend, welche Zielgruppe der Film ansprechen soll.

 

Manfred Krause hat mit den Beispielen gezeigt, wie wichtig das Zusammenspiel der Vertonungsvarianten ist. In einem kleinen Leitfaden hat er die wichtigsten Aussagen über dieses Thema zusammengefasst und an die Teilnehmer verteilt.

 

Text: Bruno Bauer

 


20.04.2017

Umlaufprogramm

Im Rahmen der aktuellen Viertelstunde machte der Vorsitzende auf den Artikel von Manfred Riep zum Landesfilmfestival 2017 in Gütersloh aufmerksam, der auf geteilte Meinungen gestoßen ist.
Die BFF´s beginnen am Wochenende 21. Bis 23. April 2017 in Fuldabrück.
Ein Besuch der Gartenschau lohnt sich und man kann diesen gleich der „Matinee in Odin´s Filmtheater verbinden.
Außerdem erinnerte Manfred Krause an das Jahresthema „Hobby“ und die geplanten Fingerübungen, sowie der Bewertung unseres Internetauftrittes für den „Homepage Award“ des BDFA auf der DAFF.
Im Umlaufprogramm wurden dann folgende 5 Filme gezeigt:

 

 

1. So könnte ich mir sie vorstellen

Ein Film über die Pfeifenproduktion in Handarbeit, der bei der Darstellung der Drechslerarbeiten etwas langatmig geraten war. Der Film erreichte bei dem BFF Reportage die Silbermedaille und lief auch auf der DAFF.

2. Hegau meine Landschaft

Der Film zeigte die Arbeit eines Malers mit Landschaftsaufnahmen, seine Zeichnungen, Einblendungen der Familie, befasste sich mit der Geschichte und dokumentierte seine Arbeitstechniken. Der Film holte Gold bei dem BFF Lokales und wurde bei der DAFF gezeigt.

3. Omas Ding

Ein Spielfilm, der positiv von den Anwesenden bewertet wurde. Der Einsatz unterschiedlicher Bildformate und die Darstellung in natürlicher und künstlicher Umgebung warf aber Fragen auf. BFF Spielfilm, Bronze, DAFF.

4. Eis und Heiss

Erst nach längerer Laufzeit des Filmes wurde den Zuschauern klar, dass der Film in Chiles Anden gedreht wurde. Er zeigte Geysire und Vereisungen in über 4000 m Höhe. Weiterhin Landschaften, Tiere der Anden und die Vegetation. Bei der BFF Reisefilm erreicht er Gold und wurde auf der DAFF gezeigt.

5. zulassen

Der über 80-jährige Protagonist erzählte aus seiner Kindheit zur Nazizeit und der Nachkriegszeit. Die Erziehung war fast brutal, die Elternliebe fehlte und ein normales Verhältnis zum Vater wurde erst im hohen Alter aufgebaut.
BFF Familienfilm ausgezeichnet mit Gold. Auf der DAFF gezeigt.

Text: Dieter Strüwer


6.04.2017

Der LAFC Detmold zu Gast

Mitglieder des Lippischen Amateur Film und Video Clubs, unter der Leitung von Dieter Lönneker, besuchten uns im Spexarder Bauernhaus. Eine bunte Mischung interessanter Filme hatten die Detmolder im Gepäck.
Zu Beginn zeigte uns Roland Rintz, was es beim „Detmolder Advent“ alles zu sehen gibt. In wenigen Minuten zeigte uns der Autor die weihnachtliche Stimmung im Freilichtmuseum Detmold. Peter Stefanski hat mit seiner Frau die Insel „Lanzarote“ auf 4 Rädern erkundet. Mit gutem Kommentar und eindrucksvollen Bildern nahm er uns mit auf die Reise. Eine Urlaubserinnerung, die viele Zuschauer in dieser Form sicher auch gerne als Erinnerung an ihren letzten Urlaub hätten. Im nächsten Film nahm uns das Ehepaar Schlüter mit nach Namibia und Botswana. Aus Zeitgründen konnten wir leider nur einige Schwerpunkte der Rundreise sehen. Nach einer rasanten Einleitung folgten zwei Bereiche, welche die Autoren als „eigene Safari“, also ohne jegliche Begleitung, durchgeführt haben. Danach folgte noch ein Teil einer „geführten Safari“. In allen Bereichen wurde sehr deutlich, wie nah sie den großen Tieren waren. Auch wir als Zuschauer fühlen uns mittendrin. Ein Film, von dem wir gerne mehr gesehen hätten. Mit „Licht am Hermannsdenkmal“ präsentierte uns Dieter Ehlenbröker zum Schluss eine Lasershow, die das Denkmal einmal jährlich für wenige Tage in ein besonderes Licht stellt.
Ein Filmprogramm, an das wir uns lange erinnern werden.
DANKE Detmolder Filmfreunde!!!

Text: Manfred Krause


30.03.2017

Rückblick Landesfilmfestival

Bevor wir das Landesfilmfestival Revue passieren ließen, überreichte Klubleiter Manfred Krause die Urkunde mit einem 2. Preis für „Alpakas im Auenland“ an Hubert Pieper, der bei der Preisabstimmung nicht anwesend sein konnte.
Die Gütersloher Filmer sind mit den Preisen ihrer Filme sehr zufrieden. Ein 1. Preis, Sonderpreis für die beste Bildmontage, je drei Zweite und Dritte Preise sowie eine Teilnehmerurkunde sind das Abstimmungsergebnis der Jury für die Gütersloher. In dieser Saison mit sechs Filmen auf Bundesfilmfestivals vertreten zu sein, ist ein toller Erfolg. Einzelheiten dazu unter „Erfolge“.
Unsere Mitglieder äußerten sich über zahlreiche Stimmungsbilder und Eindrücke vom Festival-Wochenende. Bei Gesprächen mit anderen Filmemachern und Gästen, wurde oft betont, dass sie sich bei uns sehr wohl gefühlt haben. Ein großes Dankeschön galt auch unserem Schatzmeister Dieter Strüwer, der durch Akquisition von Spenden, das Filmfestival in diesem Rahmen ermöglichte. Die intensive Vorbereitung, das Ambiente des Bauernhauses, die gute Beköstigung der Gäste unter der Leitung von Katharina Strüwer hat auch wesentlich dazu beigetragen. Der Dank der Jury für die außergewöhnlich gute Betreuung durch Beate Grünwald und Edith Lindloff wurde lobend hervorgehoben. Zitat eines Jurymitglieds: „Die Jury wurde so gut betreut, wie man es nur selten erlebt.“

Text: Manfred Krause


29.03.2017

Kurzfilmfestival im BAMBI-Kino

Vom 24. bis 29. März 2017 fand im Gütersloher Filmkunstkino BAMBI das Kurzfilmfestival statt. Es gab regionale und internationale Kurzfilme in 3 Sektionen zu sehen. „Alles mit Humor“, „bewegend / dramatisch / ungewöhnlich“ und „authentisch / bildkräftig / tiefgründig“, so waren die Sektionen überschrieben. Die internationalen Filme wurden von der Kurzfilmagentur Hamburg und der Interfilm aus Berlin zur Verfügung gestellt.

Zu diesem Kurzfilmfestival hatte der Videofilmkreis Gütersloh 3 Filme eingereicht. „Schafe zählen“ von Cedric Dolassek, „Völklinger Hütte“ von Jürgen Krüger und „Alpakas im Auenland“ von Rudolf Albrecht und Hubert Pieper. Bei den regionalen Beiträgen war die Anzahl der Filme von der Hochschule OWL Lemgo beachtlich hoch. Nicht alle eingereichten Filme kamen ins Programm. Umso bemerkenswerter ist, dass unsere 3 Filme von der Jury der Vorauswahl ins Festivalprogramm aufgenommen wurden.
Jury und Publikum bewerteten die Filme getrennt nach regionalen und internationalen Beiträgen.
Publikumswertung:                                                Jurywertung:
Alpakas im Auenland:           Platz 8
Völklinger Hütte:                  Platz 3                        Platz 8
Schafe zählen:                     Platz 5                        Platz 6


Im Best-Of-Programm mit der Preisverleihung wurde auch ein „Nachwuchspreis“, gestiftet vom CARL-Magazin, vergeben. Diesen erhielt Cedric Dolassek für seinen Film „Schafe zählen“. Herzlichen Glückwunsch allen Autoren!

Foto: Manfred Krause
Text: Manfred Krause

v.l. Detlef Clever, Leiter Kurzfilmfestival; Cedric Dolassek, Gewinner des Nachwuchspreises


2.03.2017

BDFA Umlaufprogramm

Das nahende Landesfilm-Festival wirft jetzt deutlich seine Schatten voraus. Folglich wurden zu Beginn dieses Clubabends einige Fragen, die die Organisation betreffen, zunächst besprochen. Clubleiter Manfred Krause konnte immerhin schon berichten, dass 23 Filme für das Festival gemeldet sind.
Hauptthema des Abends war: Das BDFA-Umlaufprogramm. Die Filme hatten ganz unterschiedliche Macharten, angefangen von der Welt der Sumpfschildkröte und ihrer Vermehrung, über interessante Minutenfilme, bis hin zu einem Video-Clip über eine Rockband. Es wurde den Zuschauern abermals deutlich, welch eine Darstellungsbandbreite, auch der Amateurfilm hat.

Text: Karl Piepenbrock


16.02.2017

Filme für das Landes-Filmfestival (LFF)

Das in einem Monat bei uns stattfindende Landes-Filmfestival wirft seine Schatten voraus. Am heutigen Abend fand unser „Clubwettbewerb“ statt. Alle 17 anwesenden Mitglieder durften abstimmen. Hier die acht projizierten Filme:

„Mein Herz ist immer in Danzig geblieben“ von Paul Tucholski
Der Dokumentarfilm (9 Min.) über Danzig in der Zeit vom Zweiten Weltkrieg bis heute zeichnet sich durch Zeitzeugen und historische Aufnahmen aus.
Ergebnis: 3. Preis

„Alpakas im Auenland“ von Rudolf Albrecht und Hubert Pieper
Dieser ebenfalls 9-minütige Dokumentarfilm hat uns die Aufzucht von Alpakas im Jahreszyklus in Marienfeld näher gebracht.
Ergebnis: 2. Preis

„Mit den ‚Oldies‘ in die Vergangenheit“ von Karl Piepenbrock , Rudolf Albrecht und Manfred Krause
Die Doku (14 Min.) berichtet über ein Treffen von LKW-Oldtimer-Freunden mit Flugzeug-Oldtimer-Fans am Flughafen Paderborn.
Ergebnis: 2. Preis

„Das Spökenkieker-Denkmal“ von Michael Grünwald
Die letzte Doku des Abends erzählt in nur 3 Minuten die Geschichte eines Harsewinkeler Spökenkiekers und des ihm zu Ehren errichteten Denkmals.
Ergebnis: 2. Preis

„November“ von Hildegard Krüger
Ein Naturfilm mit beeindruckenden Bildern, der jeden Zuschauer für 4 Minuten in die Zeit des nebligen, kühlen, aber auch farbenfrohen Herbst versetzt.
Ergebnis: 2. Preis

„Schafe zählen“ von Cedric Dolassek
Dieser Zeichentrickfilm unseres jüngsten Clubmitglieds widmet sich der Problematik des „nicht einschlafen Könnens“ mit überraschendem Ende nach nur 1 Minute.  
Ergebnis: 2. Preis

„Himmlisches Leuchten“ von Jürgen Krüger
Dieser 10-minütige Naturfilm nimmt uns mit hervorragenden Aufnahmen mit auf die Suche nach den Polarlichtern in den nördlichen Gefilden Norwegens.
Ergebnis: 1. Preis

„Das Monster“ von Cedric Dolassek
Der zweite Trickfilm von Cedric ist rein im Computer entstanden und erzählt die fiktive Geschichte von einer Gruppe von Mäusen und ihrem Erzfeind.
Ergebnis: 2. Preis

Anschließend zeigte Jürgen Krüger noch (außer Konkurrenz) eine Version von Cedrics „Schafe zählen“, die er mit seinen Möglichkeiten und Erfahrungen noch modifiziert hatte. Auch diese Version kam bei den Zuschauern sehr gut an.
Während der Stimmauszählung zeigte Michael Grünwald noch einen Trailer zum UNICA-Festivalort Zeche Zollern/Dortmund, sowie den Yuneec-Werbefilm über die Drohne, die im Club derzeit drei Mitglieder ihr Eigen nennen dürfen.
Das Tollste aber ist, dass alle Filme zum LFF am 18./19. März weitergemeldet wurden. Herzlichen Glückwunsch an die Filmautoren.

Text: Michael Grünwald


9.02.2017

Jahreshauptversammlung

Der 1. Vorsitzende Manfred Krause eröffnete pünktlich um 19.30 Uhr die JHV. Nach Feststellung der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder und Wahl eines Protokollführers trug M. Krause den Rechenschaftsbericht des Vorstands vor. Er berichtete über die Klubabende und ausführlich über die fertiggestellten Filme und deren Erfolgen bei den verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben. Die Filmmatinee im BAMBI-Kino im Oktober fand großes Interesse bei den Zuschauern. Am 15. Oktober 2017 wird wieder eine Filmmatinee stattfinden.

Ein herzliches Dankeschön ging an Katharina und Dieter Strüwer für die Organisation von Sommerfest und Weihnachtsfeier. Schatzmeister Dieter Strüwer stellte detailliert den Kassenbericht 2016 und den Haushaltsplan 2017 vor. Die Kassenprüfer Rudolf Albrecht und Hildegard Krüger lobten die vorbildliche Kassenführung und beantragten die Entlastung des Vorstands, die Einstimmig erfolgte. Die Wahl neuer Kassenprüfer erfolgte fix und ein erster Ausblick mit Vorschlägen für das 40jährige Vereinsjubiläum im nächsten Jahr wurde besprochen. Außerdem berichteten Dieter Strüwer und Manfred Krause über den aktuellen Planungsstand zum Landesfilmfestival, welches am 18. und 19. März im Spexarder Bauernhaus ausgerichtet wird.

In der aktuellen Viertelstunde gab es einen Rückblick auf den Offenen Wettbewerb in Dortmund, bei dem das Team Krüger und Cedric Dolassek mit ihren Filmen 1. und 2. Preise mit nach Hause brachten. Herzlichen Glückwunsch!

Weiterhin wurde auf die Filmmatineen in Bad Lippspringe am 23. April, 9. Juli und 1. Oktober, die im Rahmen der Landesgartenschau vom Filmclub Bad Lippspringe ausgerichtet werden, hingewiesen.

Text: Manfred Krause


26.01.2017

Von der Idee zum Film“ von Karl Piepenbrock

Nach der vom Clubleiter Manfred Krause vorgetragenen „aktuellen Viertelstunde“ verlief dieser Abend ganz anders als geplant.

Vor dem Vortrag von K. Piepenbrock wurden noch zwei Filme gezeigt.

  1. „Schafe zählen“ von Cedric Dolassek

In der anschließenden Diskussion wurden dem Cedric einige Änderungen vorgeschlagen. Es sollten mindestens drei Schafe über den Zaun springen und dann den eingeschlafenen und träumenden Jungen zeigen. Als dann das nächste Schaf im Sprung vom Wolf gerissen wurde sollte das erschreckte Aufwachen stärker dargestellt werden.

  1. „Bürgerbus“ in Werther von Jürgen Krüger

brachte eine irritierende Diskussion, da Jürgen Krüger und das Publikum den Titel unterschiedlich gedeutet haben. Es hat lange gebraucht und reichlich Änderungswünsche gebracht bis man sich auf einen neuen Titel einigte und dazu andere Änderungen und Kürzungen vortrug.

Nun war endlich Karl Piepenbrock an der Reihe, der aber zeigte vorher noch ein Making of zum Film „The Heavy Load“, der auf dem Windmühlen Cup in Dinslaken gezeigt wurde. Hier wurde über den Aufwand zur Erstellung des Filmes berichtet. Der Film wurde mit enormen Kosten und sehr hohem Aufwand produziert. Dies kann kein Filmamateur leisten. Das dieser Film im Wettbewerb mit reinen Amateurfilmen gezeigt wurde hat K. Piepenbrock nicht verstanden und zum Ausdruck gebracht.

Dann wurde noch eine Produktion unseres Gastes Luis Bongardt vorgestellt, die einen Wohnwagen mit allen technischen Details zeigte und dann mit Fotos weiter informierte. Hier wurden dem Autor etliche Änderungen vorgeschlagen. Die kompakte technische Darstellung sollte aufgelöst und mit Bildern aufgelockert und damit der massive Kommentar durch Pausen angenehmer gestaltet werden.

Da inzwischen die Zeit eines Clubabends weit überschritten war kam Karl mit seinem Vortrag von der Idee zum Film am Beispiel seines Films „Lady in Red“ nicht mehr zum Zuge.

Text: Dieter Strüwer


12.01.2017

Der Start des Clubjahres

begann auch in diesem Jahr mit einem "kreativen Nachdenken" über das, was man in 2017 anpacken könnte.
Zuvor überreichte Clubleiter Manfred Krause, Hubert Micheel, einen Blumenstrauß und eine Urkunde, für seine 20-jährige Mitgliedschaft in unserem Club und bedankte sich bei ihm, für sein aktives Mitwirken in all den Jahren.
Als dann über die möglichen Jahresaktivitäten diskutiert wurde, gab es eine Reihe von Anregungen, angefangen damit, wie das diesjährige Jahresthema: "Hobby" in Filme umgesetzt  werden könnte, aber auch eine Fülle weiterer Anregungen wurden genannt.  Mit großer Mehrheit sprachen sich die anwesenden Mitglieder dafür aus, wieder "Teamfilme" zu machen, weil die  Arbeit im Team einfach für jedes Mitglied viel bringt, an Erfahrungen, aber auch an Spaß und Gemeinschaftlichkeit.
Als erste große Aufgabe steht aber die Ausrichtung des Landesfilm-Festivals im März auf dem Jahresprogramm.

Text: Karl Piepenbrock

Foto: Karl Piepenbrock: von links nach rechts = Manfred Krause, Hubert Micheel