v.l.n.r.: Bruno Bauer, Hildegard Krüger, Jürgen Krüger, Birgit Mölle-Weber, Bernhard van Riel, Manfred Weber, Ausrichter Manfred Krause, Bürgermeister Henning Schulz; Foto: Karl Piepenbrock
v.l.n.r.: Bruno Bauer, Hildegard Krüger, Jürgen Krüger, Birgit Mölle-Weber, Bernhard van Riel, Manfred Weber, Ausrichter Manfred Krause, Bürgermeister Henning Schulz; Foto: Karl Piepenbrock

 

 

Siegerehrung

beim Landesfilmfestival

 

Ergebnisse

Ergebnisse LFF GT  2019 zum downloaden

 

Presse

Neue Westfälische

Die Glocke


Landesfilmfestival Westfalen in historischem Ambiente 

 

Der Videofilmkreis Gütersloh e.V. war in diesem Frühjahr zum zwölften Male Gastgeber des Landesfilmfestivals der Region Westfalen. Am 23. und 24. März dieses Jahres konnte Clubleiter Manfred Krause fast alle Filmautoren und ein interessiertes Publikum im Spexarder Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert, heute ein Bürgergemeinschaftshaus, begrüßen.

Insgesamt 27 Filme aller Kategorien standen auf dem Programm. Die Jury unter der Leitung von Adalbert Becker aus Nürnberg hatte keine leichte Aufgabe, aus dem Angebot die besten Filme auszuwählen. Fünf erste Preise wurden vergeben, was von der hohen Qualität der Arbeiten spricht. Bester Film des Festivals und 1. Preis wurde der fantasievolle Film Sägemühle am Sällegarden von Dr. Peter Hoch aus Dortmund, ein Psychothriller und Krimi, der durch einen gnadenlos geheimnisvollen, lyrischen Text besticht. Hart und realistisch dagegen ist die AV-Schau Hinter Mauern von Bernhard van Riel aus Dortmund (1. Preis und Ehrenpreis des Kreises Gütersloh für den Film, der ein zeitgemäßes Thema darstellt). Van Riel setzt sich mit den menschenverachtenden Zuständen im ehemaligen Stasigefängnis Berlin/Hohenschönhausen auseinander. Weitere 1. Preise gingen an Ligo Ligo (der auch den Ehrenpreis der Stadt Gütersloh für die beste Umsetzung eines lokalen Themas erhielt) und Polen zwischen Wald und See, beide vom Team Krüger aus Bad Lippspringe. Schließlich noch der anrührende Film Solange die Füße tragen von Michael Preis aus Dortmund. Er erzählt die Geschichte eines 90-jährigen Rikscha-Fahrers in Mumbai. Den Sonderpreis Jürgen Gewald für die Sprachaufnahme eines Textes ging an den Reisefilm Ein Tag in Rovinj von Bruno Bauer aus Gütersloh. Mit einem 2. Preis sowie dem Sonderpreis für die beste Bildmontage wurden Birgit Mölle-Weber und Manfred Weber aus Dortmund mit ihrem Film Twilight ausgezeichnet. Wie sagte Bürgermeister Henning Schulz so treffend zum Schluss der Veranstaltung: „Die Geschichte muss stimmen.“ In der Tat. An diesem lehrreichen Wochenende traf dies zu.           

 

Barbara Zimmermann